Arbeitsgruppe Immunbiologie/KMT

Kontakt

Arbeitsgruppe Immunbiologie/KMT

Medizinische Universität Innsbruck
Universitätsklinik für Innere Medizin V
Hämatologie und Onkologie

Anichstrasse 35
6020 Innsbruck

Tel: 0043-512-504-23337
Fax: 0043-512-504-23338

Personalstruktur

 

  • Leiter:

    Univ.-Doz. Dr. Brigitte Kircher
    Ao. Univ.-Prof. Dr. David Nachbaur

  

Forschungsschwerpunkte

 

Die Arbeitsgruppe (AG) Immunbiologie/KMT ist Teil des Immunbiologie und Stammzelllabors und ist mit Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Transplantationsimmunologie befasst. Die Projekte, die verschiedenste Serumparameter (Reparaturenzyme, Leptin und dessen solubler Rezeptor, Zytokine, Tryptophanstoffwechsel), die eine Voraussage über das Ansprechen nach Stammzelltransplantation ergeben könnten, analysieren, wurden im Jahr 2011 abgeschlossen und befinden sich in der Auswertungsphase. Die Korrelation von Minorhistokompatibiliätsantigen-Unterschieden mit Komplikationen nach Nierentransplantation  wurde ausgewertet und auf Kongressen präsentiert. Da ein Kit auf den Markt gebracht wurde, der fast alle derzeit identifizierten Minorhistokompatibiliätsantigene enthält, wurde im Jahr 2011 mit der Nachtypisierung auf diese Minorhistokompatibiliätsantigene von Patienten und deren Stammzellspendern, von denen noch genügend Material vorhanden war, begonnen. Diese Typisierung wird auch noch einen Teil des Jahres 2012 beanspruchen.

 

Der zweite wissenschaftliche Schwerpunkt der AG Immunbiologie/KMT umfasst die in-vitro Analyse von neu entwickelten Substanzen auf ihre antileukämische Aktivität. Die im Jahr 2010 gestarteten Projekte „Austestung der Struktur-Wirkungsbeziehung Metall-basierter Salenkomplexe“ (Kooperation mit Prof. Dr. Mark McLachlan, Vancouver) und „Untersuchung zur Struktur-Wirkungsbeziehung von Gold-, Ruthenium- und Palladiumkomplexen von nitrosubstituierten Selenoureaten“ (Kooperation mit Prof. Dr. Fabian Mohr, Wuppertal) wurden 2011 erfolgreich abgeschlossen. Ein Teil der Daten dieser Projekte wurden als Bachelorarbeit zusammengefasst, eine Publikation wurde Ende 2011 eingereicht. Für das von der Krebshilfe Tirol geförderte Projekt „Immunmodulierende Aktivität von Tyrosinkinaseinhibitoren auf natürliche Killerzellen“ wurden 2011 noch abschließende Versuche durchgeführt. Die Publikation ist für 2012 geplant. Das Projekt „Kombination des Proteasom-Inhibitors Bortezomib mit dem RANKL (receptor activator of nuclear factor-kappaB ligand)-Inhibitor Denosumab“ (gefördert durch einen „unrestricted grant“ der Firma AMGEN) wurde als Diplomarbeit 2011 abgeschlossen. Die zweite medizinische Diplomarbeit, die die kombinatorische Wirkung von Bortezomib mit Deferasirox analysiert hat, wurde im Jänner 2012 erfolgreich eingereicht. Weiterführende Versuche und die Publikation dieser Daten sind für 2012 geplant. 
Die AG Immunbiologie/KMT ist auch mit einem Forschungsprojekt (Analyse von Metallomatrixproteinasen als prädiktive Parameter beim multiplen Myelom) am OPTATIO-EU-Projekt beteiligt.

 

aktuelle Publikationen