Arbeitsgruppe Tumorimmunologie

Kontakt

Arbeitsgruppe Tumorimmunologie

Medizinische Universität Innsbruck

Universitätsklinik für Innere Medizin V

Hämatologie und Onkologie

 

Anichstrasse 35

6020 Innsbruck

 

Tel: 0043-512-504-26332

Fax: 0043-512-504-23340

Personalstruktur

  • Leiter

     Priv. Doz. Dr. Sieghart Sopper

 

  • Mitarbeiter

    Dr. Christina Lutz-Nicoladoni

    Dr. Stefan Schmidt
    Dr. Jakob Rudzki
    BMA Franziska Spöck
    BMA Elisabeth Hoflehner
    BMA Lydia Markut

     

 

Forschungsschwerpunkte 

 

Hauptinteresse dieses Labors gilt den Immunregulationsmechanismen bei malignen Erkrankungen wie auch in gesundem Gewebe. Hierbei gilt der T-Zellimmunologie das Hauptaugenmerk. Das Immunsystem stellt ein wirksames Kontrollsystem in der Erkennung und Beseitigung von bösartigen Zellen dar (Immunosurveillance von Tumoren). Trotzdem versagt dieser Mechanismus regelhaft in der Phase der Tumorprogression. Eine wichtige Rolle dieser Immunparalyse stellen immunsuppressive regulatorische T-Zellen dar (Treg), deren Manipulation die Balance zwischen immunsuppressiven und immunstimulatorischen Elementen einen wichtigen Schlüssel für die Generierung einer effektiveren Immunantwort gegen Tumore darstellt. Ein Weg diese Immunsuppression zu umgehen ist die Strategie Effektor-Immunzellen den suppressorischen Signalen des Tumors zu entziehen. Hierbei konnten wir zeigen, dass T Zellen denen die E3-Ubiquitinligase Cbl-b fehlt eine verstärkte zytotoxische Funktion der beteiligten Immunzellen in vivo ermöglicht. Es ist unsere Überzeugung, dass eine erfolgreiche Immuntherapie von Tumoren nur durch eine Kombination innovativer Immuntherapiekonzepte unter Einbezug konventioneller Chemotherapien möglich ist. Ziel unserer Forschungsgruppe ist es, an der Entwicklung solch innovativer kombinatorischer Therapiekonzepte mitzuarbeiten. Auf der anderen Seite untersuchen wir aber auch Mechanismen, welche die immunsuppressive Wirkung von Treg verstärken. Ziel dieser Projekte ist eine effektivere Behandlung von Autoimmunopathien und der Graft versus Host Erkrankung (GvHD) nach allogenener SZ-Tx zu entwickeln.
In einem weiteren Schwerpunkt wird in Anlehnung an die klinische Programmdirektion „Myeloproliferative Erkrankungen“ die Rolle der Microarray-Technologie als Tool zur Identifikation Therapie-Response assoziierter Gene unter Tyrosinkinaseinhibitortherapie untersucht. Damit sollten prädiktive Genexpressions-Signaturen identifiziert werden, die bereits vor Therapiebeginn eine Einschätzung des therapeutischen Ansprechens erlauben. Zudem haben wir 2011 im Rahmen einer internationalen multizentrischen Phase IVb Studie den Einfluß von Nilotinib in der Behandlung der CML auf das Immunsystem der Patienten zu untersuchen. Hierbei werden Proben aus ganz Europa zentral in Innsbruck analysiert und erste Daten 2012 erwartet.

 

 

aktuelle Publikationen