FKK-Gebäude Aufstockung

Universitätsklinik für Innere Medizin V

Hämatologie & Onkologie

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6020 Innsbruck

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Anämie

Eine Verminderung der roten Blutkörperchen (Hämoglobin, des Hämatokrit, bzw. der Erythrozytenzahl) wird als Anämie bezeichnet.

Die Ursachen einer Anämie sind verschieden und umfassen Blutverluste, einen Mangel von Eisen, Folsäure oder Vitamin-B12, einen vorzeitigen Abbau (z.B. Hämolyse) oder immunologische bzw. toxische Einflüsse (aplastische Anämie, Chemotherapie-bedingte Anämie).

Folgen einer Anämie sind die insuffiziente Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und Symptome wie Blässe, Schwäche, Dyspnoe oder Kopfschmerzen. Die Therapie besteht in der Beseitigung der Ursachen wie dem Stillen einer Blutungsquelle oder der Behandlung anderer zugrunde liegender Krankheiten wie Krebs, oder immunologisch bedingte Störungen, in der Zufuhr von Eisen oder Vitaminen, oder der Gabe von Erythrozyten (Blutkonserve) bzw. des Wachstumsstoffs  Erythropoietin.