FKK-Gebäude Aufstockung

Universitätsklinik für Innere Medizin V

Hämatologie & Onkologie

Anichstraße 35
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0)50504-24003 
Fax: +43 (0)50504-25615

Leukämie

Eine maligne Vermehrung weißer Blutzellen bzw. deren funktionsuntüchtigen Vorstufen im Knochenmark und/oder im peripheren Blut wird als Leukämie bezeichnet.

Die Einteilung in akute und chronische Leukämien richtet sich nach dem klinischen Verlauf. Je nach beteiligtem Zelltyp unterscheidet man lymphatische von myeloischen Leukämien.

Entsprechend dem klinischen Bild und dem Krankhheitsverlauf werden akute und chronische Leukämien unterschieden. Eine akute Leukämie stellt eine akut lebensbedrohliche Bluterkrankung dar. Die Verdrängung der normalen Blutbildung im Knochenmark durch unreife Leukämiezellen (leukämische Blasten) bedingt eine verminderte Produktion von normalen, funktionstüchtigen Leukozyten häufig verbunden mit Infektneigung, einen Mangel an Erythrozyten mit Zeichen der Blutarmut sowie einen Mangel an Thrombozyten mit Blutungsneigung. Die Behandlung erfolgt je nach Art der Leukämie unterschiedlich und besteht aus Chemotherapie und eventuell einer nachfolgenden allogenen Stammzelltransplantation mit kurativer Zielsetzung.